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Du fragst dich: Welcher Lerntyp bin ich?

Individualität ist beim Lernen ein zentraler Bestandteil, der nicht unterschätzt werden darf. Insbesondere die Sinneswahrnehmungen spielen eine große Rolle beim effektiven Lernen, um wirkliche Lernerfolge hervorzubringen.

In diesem Beitrag bekommst du eine Antwort auf die Frage: Welcher Lerntyp bin ich? Und ich zeige dir, wie das Lernen für die einzelnen Lerntypen gestaltet werden sollte.

Was sind Lerntypen?

Beim Lernen geht es um die Aneignung von Wissen. Das vorrangige Ziel: Die Informationen und Fähigkeiten im Langzeitgedächtnis dauerhaft zu verankern. Doch wie funktioniert das am besten? Ganz einfach: Indem du dir bewusst machst, welche Sinneskanäle du besonders gern für die Informationsaufnahme verwendest. Das beantwortet dir die Frage: Welcher Lerntyp bin ich?

Was nutzt du am liebsten, um dein Wissen zu erweitern?

  1. Bilder und Filme, darunter Dokumentationen 
  2. Audios, Hörbücher und Podcasts
  3. Praktisches Umsetzen und Experimentieren

Decke nun deinen Lerntyp auf

Vielleicht warst du in der Schulzeit manchmal verwundert, wie manche Klassenkameraden so gut und schnell Wissen aufnehmen konnten. Eventuell wünschtest du dir sogar, das Lernen würde dir leichter fallen? Dann freue dich darauf, dass das heute für dich möglich wird. Denn für jeden kann Lernen Spaß machen! Um deinen Lerntyp ausfindig zu machen und mehr über ihn zu erfahren, lese weiter …

Überblick: Welcher Lerntyp bin ich?

Die drei großen Lerntypen, die sich markant voneinander unterscheiden, sind: der Visuelle (1), der Auditive (2) und der Haptische (3). Der klassische Schulunterricht spricht hauptsächlich auditive und visuelle Lerntypen an. Ein haptischer Lerner, der Wissen gern erleben möchte, kann hier seine Herausforderungen haben. Um das Lernen sich und den eigenen Kindern direkt zu erleichtern, hier Genaueres zu den Lerntypen:

 

Lerntyp (1) – Der Visuelle

Dokumentationen, Grafiken und Videos. Diese sind für den visuellen Lerntypen ein Blickfang. Das liegt daran, weil sein Hauptsinneskanal das Sehen ist. Seine Wahrnehmung von Details in Bildern und auch hinsichtlich Farben ist oftmals beeindruckend. In sehr ausgeprägter Form, kann ein solcher Lerntyp sogar ein eidetisches Gedächtnis, also „fotografisches Gedächtnis“, haben. 

Bildliche Darstellungen sind bei diesem Lerntyp, insbesondere bei abstrakten Lernthemen, absolut erforderlich. Denn was er sieht, behält er sich am einfachsten in Erinnerung. So kann es hilfreich sein, dass das eigene Kind den Lernstoff zeichnet. Doch auch ein guter Film, der das zu lernende Wissen unterhaltsam vermittelt, ist geeignet. 

Worauf man bei einem visuellen Lerntyp unbedingt achten sollte, ist, dass er nicht abschweift aufgrund von optischen Einflüssen in seiner Umgebung. Der flimmernde Bildschirm einer Spielekonsole liegt hier im Ablenkungsranking auf dem ersten Platz und sollte beim Lernen auf keinen Fall sein.

 

Lerntyp (2) – Der Auditive 

Aufmerksam zuhören und das war es schon? Bei auditiven Lerntypen ist das möglich. Sie lernen im klassischen Unterricht deshalb häufig am meisten, wobei das langfristige Behalten des Lernstoffs durch Audios, Hörbücher und informative Podcasts nochmal verbessert oder intensiviert werden kann. 

Denn der Sinneskanal eines auditiven Lerntyps ist das Gehör. Mit den Ohren nimmt er am meisten wahr. Es kann sogar so stark ausgeprägt sein, dass er in Musikstücken Hintergrundmelodien wahrnimmt, die andere nicht heraushören würden. Wenn man ihn fragen würde, wie der letzte Besuch im Fußballstadion war, würde er antworten: „Genial! Alle haben gejubelt!“ Somit leuchtet es ein, dass er es liebt, neue Erkenntnisse über bloße Erzählungen aufzunehmen, sich die Inhalte der Lehrbücher laut vorzulesen oder Vokabeln zu „rappen“. 

Die Herausforderung bei einem auditiven Lerntyp ist lediglich, dass Geräusche ihn schnell ablenken können. Die Lernumgebung sollte daher ruhig sein. Musik beim Lernen sollte achtsam ausgewählt werden, ob sie tatsächlich unterstützt oder nicht ablenkend wirkt.

 

Lerntyp (3) – Der Haptische

Lernen zum Anfassen – diese drei Worte beschreiben am besten die Lernmethodik des haptischen Lerntyps. Ganz anders als seine Vorgänger ist er gern aktiv. Umsetzen und Experimentieren, um ein körperliches Gefühl bzw. eine Erfahrung zu erzeugen, ist sein Geheimrezept für effizientes Lernen. Sein Sinneskanal ist das Fühlen, das am besten auf allen Ebenen vonstattengeht. Hierbei ist besonders das Lernen mit Bewegung wichtig. Denn dadurch kann jeder Lerninhalt für den haptischen Lerntyp besser verarbeitet werden.

Die einfachste Variante, um das Lernen für einen haptischen Lerntyp zu erleichtern, ist das Schreiben. Gleichzeitig kann man hier jedoch keine pauschale Aussage treffen, da das Spektrum des Erlebens für einen haptischen Menschen unterschiedlichere Formen annehmen kann.

Neben Lernspielen und Projektarbeiten können auch Rollenspiele bei der Aneignung des Wissens behilflich sein. Bewegung für zwischendurch ist ebenfalls eine tolle Möglichkeit, um Informationen besser und mit mehr Freude aufzunehmen.


Ist dein Kind vielleicht ein haptischer Lerntyp? Willst du wissen, mit welchen starken Methoden du es unterstützen kannst? In meiner Lerncoach-Ausbildung gehe ich noch detaillierter auf die Lerntypen ein und kann dir genau sagen, welcher Lerntyp dein Kind oder Schüler ist und wie du es optimal fördern kannst. Hier geht es zur Lerncoach-Ausbildung:

Welcher Lerntyp bin ich? – Die Mischformen 

Natürlich gibt es auch Mischformen von Lerntypen. Ein visueller Lerntyp, der ebenso feine auditive Kanäle hat, lernt demnach mit Filmen und Videos hervorragend. Er nimmt die Informationen auf, indem erhört und sieht. Ein haptisch-geprägter Visueller malt hingegen gern usw. 

Fazit zu: Welcher Lerntyp bin ich von LernXpert

Na? Bereits ein Bild im Kopf, wie das Lernen zukünftig mehr Freude macht? Oder schon den Experimentierkasten gekauft? Ganz gleich welcher Lerntyp du bist oder wie dein Kind am besten lernt, sobald du die Lernmethoden dem Sinneskanal anpasst, werden sich automatisch mehr Lernerfolge einstellen.  

Mache es mit Spaß und gebe dir und deinem Kind die Zeit, die idealen Lernmöglichkeiten auszutarieren. Du wirst sehen, mit wie viel mehr Elan ans Werk gegangen wird!

Deine Romy

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