Verfasst von am 10. Juli 2018 in Lernexperte werden | Keine Feedbacks

lernXpert Interview Kerstin

Kerstin S. ist 38 Jahre alt, Diplom-Sportwissenschaftlerin, und hat 2018 bei Romy Geller eine Ausbildung zum lernXpert gemacht. Ich habe sie kurz danach zur Ausbildung interviewt.

Was machst du beruflich, Kerstin?

Ich bin Koordinatorin im Betrieblichen Gesundheitsmanagement einer Gesundheitskasse, das heißt ich betreue Firmen und berate zur Gesundheitsförderung. Dazu führe ich in den Betrieben z.B. Analysen wie Mitarbeiterbefragungen durch und erarbeite mit dem Unternehmen zusammen ein Konzept, das gezielte Maßnahmen zur Förderung der Mitarbeitergesundheit beinhaltet. Die Kassen, das wissen viele vielleicht nicht, haben dazu einen gesetzlichen Auftrag und bieten Firmen verschiedene Leistungen an, wie sie die Gesundheit der Mitarbeiter halten oder verbessern können. Das Tolle dabei ist, dass der Arbeitgeber i.d.R. die Kosten für die Maßnahmen übernimmt. Das sind zum Beispiel Azubi-Workshops zu Lernstrategien, Entspannungs- und Bewegungskurse, Vorträge oder Seminare.

Was hat dich motiviert an der Ausbildung teilzunehmen und lernXpert zu werden?

Ich wollte etwas Neues für meinen Beruf lernen, da ich selber Workshops halten möchte. Mich reizen die Themen Lernstrategien, Konzentration oder Achtsamkeit, das kann ich bei den Azubis super einsetzen. Ich kann jedem, der die lernXpert-Ausbildung machen möchte, nur den Tipp geben, fragt eure Arbeitgeber, ob sie nicht die Kosten der Ausbildung zumindest teilweise übernehmen, denn Fortbildungen werden immer öfter gefördert, dass sie im Bewusstsein der Arbeitgeber einen immer höheren Stellenwert einnehmen. Lebenslanges Lernen ist die neue Devise und wenn man das einfacher haben, indem man Strategien lernt, ist es das Beste, was einem passieren kann.

Außerdem bereite ich mich gerade auf meine Heilpraktiker-Prüfung vor und wer die kennt, weiß, wie viel Lernstoff das ist. Da kommen mir die lernXpert-Strategien und Techniken gerade recht. Und alles, was ich selber erlebt habe, kann ich umso besser an die Azubis und andere Lernende weitergeben. Ich wollte hier Impulse bekommen, wie ich effektiver lernen und wie ich Lernen für mich selber attraktiver machen kann.

Was konntest du sofort in die Praxis umsetzen?

Ich habe mir gleich nach dem ersten Block einen Lernplan für meine Prüfung zum Heilpraktiker erstellt. Und die Strategie, wie man sich Zahlen leichter merken kann, wende ich immer öfter an. Auch wenn ich mich an die Geschichte, die ich mir zu der Zahl ausgedacht habe, manchmal nicht mehr erinnere, Hauptsache ist doch, dass die Zahl in meinem Langzeitgedächtnis verankert ist und ich mich an meine PIN erinnern kann, wenn ich vor einem Bankautomaten stehe. Diese Strategie kann ich mir auch gut für die Azubis vorstellen.

Ich gebe nebenberuflich auch Kurse zu Aquafitness und Rücken in Bewegung. Da kann ich die Ballspiele, die wir bei Romy gelernt haben, oder die Gedächtnisübungen gut einsetzten.

Was nimmst du noch mit?

Was ich vor allem mitnehme ist die Erkenntnis: Lernen darf Spaß machen. Lernen ist so oft negativ behaftet, da tut es gut zu lernen, etwas Positives daraus zu machen und zu sehen, wie viel Freude und Spaß man beim Lernen haben und wie man sich immer wieder motivieren kann.

Mantras singen hat mir Spaß gemacht. Ich habe mir überlegt, dass in meinen Erwachsenenkursen einzubringen, zum Beispiel als Ausklang der Stunde zur Entspannung.

Wer dieses Mantra singen möchte, kann sich das Mantra bei YouTube anhören. https://www.youtube.com/watch?v=YQrs9zlOW1U

Was hat dich am meisten begeistert?

Das waren ja 5 Tage und wir haben so viele verschiedene Strategien und Spiele gelernt. Was mich bei allen Spielen begeistert, ist die Kombination aus Bewegung, Konzentration, Gedächtnistraining und Koordination. Mir hat das Hütchenspiel, wo wir an farbigen Hütchen entlang hüpfen und je nach Farbe des Hütchens entweder eine Stadt oder ein Land sagen sollten, total begeistert. Ich hätte nicht gedacht, dass etwas, was im Grunde so einfach aussieht, so eine Herausforderung an Kombination von Bewegung und Konzentration ist und dabei so viel Spaß macht.

Na, dann stellen wir hier einfach das Hütchenspiel ein, so dass es jeder ausprobieren kann. Wer keine farbigen Hütchen hat, kann einfach bunte Zettel am Boden auslegen. Download: Hütchenlauf (pdf)

Und zum Schluss: Würdest du die lernXpert-Ausbildung weiterempfehlen?

Definitiv! Ich glaube die Ausbildung ist eine Bereicherung für Ausbildungsleiter, für jeden, der mit Kindern oder Jugendlichen oder Azubis arbeitet, oder für Berufsschullehrer. Ich finde die Ausbildung oder Teile davon sind auch für Eltern geeignet, da es Ihnen viele Impulse an die Hand gibt, wie sie ihren Kindern etwas Gutes tun können.

Ich könnte mir den lernXpert auch für Lehrer toll vorstellen, auch in unserer Ausbildung war ja eine Lehrerin dabei. Es gibt ja schon Anregungen, in den Unterricht mehr Bewegung einzubauen, weil Kinder so viel sitzen. Wir, und vor allem Kinder, sind ja Bewegungswesen und wir lernen einfach leichter, wenn Bewegung dabei ist. Wenn man das jetzt noch mit Lernstrategien kombiniert, dann hätten es vielleicht Lehrer einfacher, ihren Stoff mit Spaß an die Lernenden zu vermitteln.

Was mir auch ausgezeichnet gefallen hat, waren die Unterlagen. Wir haben neben dem Stoff, den wir in der Ausbildung durchgegangen sind, noch so viele weitere Spiele und Anregungen dazu bekommen, so dass ich jetzt tolle Auswahl habe. Ich habe da ein ganz umfassendes Nachschlagewerk erhalten, in dem ich mir immer wieder etwas Neues rauspicken kann.

Vielen herzlichen Dank, Kerstin, für deine Zeit und das Interview. Ich wünsche dir viel Erfolg bei deinen Kursen und deiner Heilpraktikerprüfung!

 

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