Verfasst von am 18. Oktober 2019 in Lernen mit Bewegung, Lernexperte werden | Keine Feedbacks
So setzt Lehrerin Christine die Tools in der Schule um

Lernen mit Bewegung – kurzweilig und nachhaltig

 

Christine H., 56 Jahre alt, Sonderschullehrerin und Diplom-Pädagogin. Sie hat 2018 bei Romy Geller eine Ausbildung zum Lernxpert gemacht. Ich habe sie zur Ausbildung interviewt.

 

Was machst du beruflich?

Kurz gesagt, ich unterrichte Schüler mit unterschiedlichen Wahrnehmungs- und Lernstörungen in verschiedenen Fächern wie Deutsch, Mathematik, aber auch in Kunst und Musik. Dabei ist der Unterricht therapeutisch ausgerichtet und es wird versucht, auf die besonderen Bedürfnisse der Kinder einzugehen. Darüber hinaus berate ich Eltern und Kinder bei Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten. Je nach Diagnose werden dann mit den Eltern, dem Kind und den Lehrern angemessene Lernstrategien und Fördermaßnahmen, die das Kind beim Lernen unterstützen können, besprochen. Für viele Kinder geht es dann zum Logopäden, zur Ergotherapie, zu speziellen LRS-Therapien oder zu einem Lerncoach.

 

Was hat dich motiviert teilzunehmen?

Ich habe nach neuen Möglichkeiten gesucht, wie ich Eltern effektiver beraten und Schüler in ihren Stärken noch besser unterstützen kann. Ich wollte nicht nur diagnostizieren und beraten, sondern neue Wege finden, meinen Unterricht noch abwechslungsreicher und spielerischer  zu gestalten, da ich vermehrt Schüler mit Lese- oder Rechtschreibschwächen habe. Früher gab es in den Schulen auch spezielle Förderungen wie Einzelunterricht oder spezielle Förderstunden, was dann im Zuge von Sparmaßnahmen und Lehrermangel wieder abgeschafft wurde.

 

Was kannst du sofort in die Praxis übernehmen?

Viele neue Methoden, wie ich leichter, freudiger, spielerischer Kindern Lernstoff vermitteln kann. Und vor allem stressfreier. Wie ich die Schüler motivieren kann, die – gerade, wenn sie Wahrnehmungsstörungen haben – oft kaum an einen Erfolg glauben und wo der Misserfolg in ihren Gedanken meist schon vorprogrammiert ist.

 

Gerade der ganze Teil der Ausbildung „Lernen mit Bewegung“ hat es mir angetan und den habe ich direkt danach in meinen Unterricht übernommen. Zum Beispiel die vielen Ballspiele, der „Hütchenlauf“ oder das „Vokabeln anzapfen“. Das sind Spiele, die dazu dienen, neuronale Lernvorgänge zu steigern und Vernetzungen anzuregen. Die setze ich jetzt gerne ein, aber auch Entspannungstechniken. Da die Schüler oft noch keinen Zugang dazu haben, wie sie sich Lernzeit einteilen können, stelle ich ihnen auch den Lernplan vor.

 

Was nimmst du mit?

Die Ausbildung hat meinen Horizont erweitert. Ich habe weitere Einsichten gewonnen, was Eltern umtreibt, wie man durch andere Methoden Schüler für Inhalte und fürs Lernen begeistern kann. Ich habe hier eine neue Methodenvielfalt kennengerlernt, die ich gut einsetzen kann, da mir es am Herzen liegt, Kindern zu fördern und in ihrem Selbstwert zu stärken. Und dass das funktioniert, das merke ich. Die Schüler merken manchmal gar nicht, dass sie lernen, weil es Spaß macht. Sie trauen sich mehr zu und können dadurch mehr, was wiederum ihr Selbstwertgefühl stärkt. Das ist toll mitzuerleben.

 

Was hat dich am meisten begeistert?

Das Thema „Lernen mit Bewegung“ und wie kurzweilig und nachhaltig das sein kann. Und die ganze Methodenvielfalt, die Romy erarbeitet und uns angeboten hat. Als Lehrerin liegt der Schwerpunkt auf der Vermittlung von Inhalten, hier habe ich jetzt noch ganz andere Möglichkeiten an der Hand, wie ich spielerisch Lernstoff vermittelt kann. Das ist eine tolle Kombination von Inhalt und Methodik, von der die Schüler profitieren können.

 

Und zum Schluss: Würdest du die Lernxpert-Weiterbildung weiterempfehlen?

Auf jeden Fall. Sie ist gut geeignet für jeden, der die Motivation hat, sich beruflich weiter zu bilden oder sich neu zu orientieren. Das Lehrmaterial ist toll, sehr ausführlich und wunderbar aufbereitet, deswegen empfehle ich die Ausbildung doppelt. Auch die Spiele, Strategien oder Methoden, die wir in der Ausbildung nicht ausprobiert haben, kann ich sofort umsetzen, weil sie einfach erklärt sind. Die Ausbildung hat mich angesprochen, weil ich aus dem Berufsumfeld komme und neugierig war. Ich kann sie mir auch für interessierte Eltern vorstellen, eigentlich für jeden der lehren möchte oder ausbildet.

 

Vielen herzlichen Dank, Christine, für deine Zeit. Ich wünsche dir viel Freude mit deinen Schülern, die du mit deiner neuen Methodenvielfalt begeistern wirst!

 

Wie du Lernende motivieren und ihnen spielerisch neue Lernstrategien zeigen kannst, lernst du in der Ausbildung zum Lernxpert. Wenn du mehr wissen möchtest, hier findest du alle Informationen. Link -lernXpert Ausbildung

 

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