Verfasst von am 28. August 2019 in LernCoaching | Keine Feedbacks
Lernen hat nichts mit Willen zu tun

Lernen hat nichts Willen zu tun

Was haben Lernprobleme mit dem Selbstwert zu tun?

„Ich schaffe das nicht.“ „Ich kann das nicht.“ „Ich bin zu blöd dazu.“ „Ich habe ein schlechtes Gedächtnis.“ Das denken viele Lernende von sich selbst. Mit diesen Glaubenssätzen klappt es natürlich auch nicht mit dem Lernen. Lernprobleme sind daher nicht nur auf der Ebene mit Lernstrategien und neuen Techniken zu beheben, sondern auch auf der Ebene des Glaubens. Was glaubt ein Mensch von sich selbst? Das ist das Selbstvertrauen und der Selbstwert. Selbstvertrauen heißt, sich selber zu vertrauen. Selbstwert heißt, welchen Wert kann ich selbst in mir sehen? Meine Arbeit als lernXpert beginnt genau hier, mit dem Selbstwert und mit dem Selbstvertrauen. Erst wenn hinderliche Glaubenssätze in förderliche Glaubenssätze verwandelt werden, wie zum Beispiel „Ich schaffe das“, können neue Lernstrategien und Techniken zum Lernen ihre volle Wirksamkeit entfalten.

Aber warum haben so viele Jugendliche Probleme mit dem Selbstwert?

Da gibt es natürlich mehr als eine Antwort. Wichtig ist zu wissen, dass die eigene Identität gerade in der Jugendzeit gebildet wird, wächst und gesucht wird. Damit sich die eigene Identität gut entfalten kann, benötigt ein junger Mensch Wurzeln und Flügel. Wurzeln sind wichtig für die Standfestigkeit im Leben, um mit Problemen und Herausforderungen umzugehen. Gute und sichere Wurzeln bedeuten für mich, nicht an einer Herausforderung oder an einem Problem zu scheitern, sondern stark im Leben verwurzelt zu sein. Mit Wurzeln ist es möglich Qualitäten und Fähigkeiten bei sich selbst zu sehen und nicht nur die Probleme in dem einen Lebensbereich.
Flügel haben, bedeutet für mich, einen Glauben an sich selbst zu haben. Was denkt der Lernende über das Problem, wie wird an die Herausforderung herangetreten? Ist er überzeugt, so dass das Problem bewältigt werden kann? Die eigenen Fähigkeiten zu kennen und einzusetzen, heißt also an sich selbst zu glauben. Mit Flügeln haben wir die Fähigkeit, zu fliegen und uns vorzustellen, wie wir es schaffen oder wie wir es bereits geschafft haben. Dieses ist unheimlich wichtig, um unser Gehirn positiv denken zu lassen.
Lernen hat nur wenig mit Disziplin und Ausdauer zu tun!

Lernen hat nichts mit Disziplin, Ausdauer und Willen zu tun.

Fast alle Jugendlichen mit Lernproblemen, die zu mir kommen, wollen lernen. Sie wissen nur nicht wie und haben den Glauben an sich selbst verloren. Sie haben bereits viel versucht, sie bringen immer wieder den Willen auf, aber leider scheitern sie dann immer aufs Neue. Und so glauben sie nicht mehr, dass sie es schaffen können. Ist das denn ein Wunder? Zusätzlich hören sie meist von Eltern und Lehrern: „Du musst dich nur mehr anstrengen.“ „Du musst mehr motiviert sein.“ Meiner Meinung nach, hat Lernen rein gar nichts mit Willenskraft, Ausdauer oder Disziplin zu tun. Wenn Lernprobleme da sind, braucht es als erstes Verständnis. Ja, es ist eine große Herausforderung und ja, es ist anstrengend.

Was Eltern nicht sagen sollten

Eltern dürfen ihre Kinder fragen: „Wie kann ich dich besser unterstützen? Was kann ich tun, um dich zu unterstützen? Was brauchst du, um einfacher lernen zu können? “ Jetzt denkst du vielleicht als Eltern, genau das tue ich doch. Gut, dann überlege bitte: Fragst du wirklich dein Kind mit den so genannten W-Fragen? Was kann ich für dich tun?  Wie kann ich dich unterstützen? Die Antworten darauf dürfen von dem Lernenden kommen. Mit diesen W-Fragen wird nicht nur das Reflektieren angeregt, sondern auch einfache Antworten wie „ja“ und „nein“ werden nicht möglich. Der Gefragte darf überlegen, was er braucht. Eltern sollten außerdem nicht nur sagen: „Du schaffst das schon.“ Diese Worte werten eher ab und die Tatsachen sprechen doch dagegen. Sie sollten besser sagen: „Ich glaube, du schaffst das.“ Das hat eine ganz andere Wirkung, eine starke Wirkung, eine motivierende Wirkung und eine Wirkung, die Wurzeln und Flügel wachsen lässt.

Zusammenfassung

  1. Die Herausforderung oder das Problem anerkennen

    Ja, es ist gerade schwer. Ja, es ist eine Herausforderung.
  2. Wurzeln bewusst machen

    Wer sind meine Unterstützer?
 Was habe ich schon alles geschafft in meinem Leben?
  3. Flügel verleihen
    Welche Flügel habe ich? Welche hinderlichen Glaubenssätze habe ich?
 Wie könnte ich sie in stärkende verwandeln?
  4. Hilfe annehmen
    Nimm Hilfe an! Bau deinen Selbstwert auf und eigne dir Lerntechniken an.
Du wirst sehen, so werden die Erfolge viel schneller sichtbar.

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Ich freue mich über Kontakt, also schreib mir oder ruf mich einfach an!
Bis bald, deine Romy

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