Verfasst von am 13. September 2020 in Texte von mir zum Lesen für dich | Keine Feedbacks
Stille

Die Stille ist nicht auf den Gipfeln der Berge – Der Lärm nicht auf den Märkten der Städte – Beides ist in uns Menschen

Stille gibt uns die Chance Gedanken, Geschehnisse oder Kommendes zu hinterfragen. In dem ich spüre, also in mich hören, wie es mir mit bestimmten Themen geht und wie es mit mir selbst geht.

Die Stille gibt uns auch die Chance neuronal runterzufahren. Das Gehirn zur entstressen und den Körper zu regenerieren.

Stille ist eine Kraft die es zu entdecken gilt. Wenn wir ECHTE Stille erfahren, dann sind wir nicht in einem zielgerichteten Denken. In echter Stille denken wir nichts. Wir denken einfach ohne Zweck, ohne Bewertung, ohne Befürchtungen.

Aber warum meiden so viele Menschen die Stille?

In der Stille hören wir eine Stimme, diese Stimme spricht zu uns und leider meist nichts Nettes. Diese Stimme meckert und nörgelt an uns herum. Diese Stimme wird auch der innere Kritiker genannt. Sie treibt uns an. Zum Beispiel wenn wir Pause machen. „Von nichts kommt nichts. Ich kannst doch hier nicht so faul rumliegen. Schlafen kann ich die ganze Nacht noch“

Der innere Kritiker kritisiert uns mit Sätzen wie: „Ich muss aufhören so zimperlich zu sein. Ich habe mal wieder alles ruiniert. So kann das nicht weitergehen.“ Den Kritiker können wir daran erkennen, dass er radikal ist, er kennt keine mildernde Umstände, erst ist grob, verletzend und unheimlich schnell. Wir fühlen uns dann klein, unbedeutend, hilflos, haben Schuld und Schamgefühle oder wir haben Angst davor ertappt zu werden. Kein Wunder, dass so viele Menschen die Stille meiden.

Nur mal angenommen, der Kritiker würde statt meckern und nörgeln etwas Nettes zu uns sagen. „Das habe ich echt gut hinbekommen. Wow, ich bin beeindruckt wie ich das geschafft habe.“ Meist löst das sofort wieder unseren inneren Kritiker aus. „Da bekomme ich ja Hochmut oder ich werde arrogant.“ Was für ein Teufelskreis.

Um in die echte Stille zu kommen, bedarf es als ersten Schritt ihn zu erkennen. Als zweiten Schritt begegnest du ihm mit Freundlichkeit und bist gnädig mit ihm und mit dir. Und im dritten Schritt sagst du ihm: „Hey du, ich übernehme jetzt für 1 Stunde oder einen halben Tag.“

So haben wir die Chance in die echte Stille einzutreten, frei von Plänen, frei von zielgerichteten Denken, frei von Verbesserungen und frei von innerlichen meckern und nörgeln.

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